Am 12. Juni 2011 sprach der dänische Islam- und Ideologiekritiker Lars Hedegaard bei der Landesverbandsgründung der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT in Schleswig-Holstein.
Hier können Sie die Rede In Defence of Free Speech, von Liz/EuropeNews ins Deutsche übertragen, nachlesen:
“Meine Damen und Herren,
vielen Dank, dass Sie mir die Gelegenheit gegeben haben, auf dieser wichtigen Versammlung vor Ihnen zu sprechen. Offen gesagt, ich muss zugeben, dass ich arge Zweifel hatte, ob ich ihre freundliche Einladung, vor Ihnen zu sprechen, annehmen sollte oder nicht.
Wie Sie wissen, bin ich der Präsident der Dänischen und der Internationalen Gesellschaft für Pressefreiheit. Beide Organisationen haben sich vollständig und ausschließlich dem Schutz der Redefreiheit verschrieben. Abgesehen davon haben wir weder eine politische noch eine religiöse Agenda.
Jedes Mitglied unserer Organisation ist herzlich eingeladen alles zu sagen, was er möchte und über jeden Punkt zu diskutieren, solange er nichts sagt oder tut, das im Gegensatz zur Redefreiheit steht. Aber als Organisation halten wir uns an ein Thema: die Verteidigung der Redefreiheit wo immer und von wem immer diese bedroht wird.
Nun bin ich also hierher gekommen um ihre Partei, Die Freiheit, oder ihr politisches Programm, mit Lob zu überschütten.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, so wie ich jeder demokratischen und freiheitlichen politischen Partei alles Gute wünschen würde – in Deutschland, in Dänemark und überall auf der Welt.
Man kann natürlich darüber streiten – und ich bin darauf vorbereitet dieses Argument anzuerkennen – dass der Kampf für die Meinungsfreiheit ein politischer Kampf ist. Ohne Zweifel der wichtigste politische Kampf unserer Zeit. Aber zu irgendeinem Zeitpunkt haben wir uns darauf verständigt, wir von der Gesellschaft für Pressefreiheit heißen jeden in unserer Mitte willkommen.
Ob diese Menschen Sozialisten, Liberale, Konservative sind, für oder gegen den Krieg in Afghanistan, für oder gegen die Europäische Union, für oder gegen hohe oder niedrige Steuern, Immigration oder was auch immer, ist für uns uninteressant.
Unter unseren Mitgliedern gibt es Menschen vieler politischer und religiöser Überzeugungen – Sozialdemokraten, Liberale und Konservative, Anhänger und Gegner des Wohlfahrtsstaates usw. Bei uns gibt es Christen, Juden, Buddhisten, Muslime und Atheisten. Wir kommen wunderbar miteinander aus, denn wir haben ein gemeinsames Anliegen: Meinungsfreiheit.
Die Meinungsfreiheit ist die absolute Grundvoraussetzung für jede andere Freiheit. Ohne sie kann es keine Demokratie, keine persönliche Freiheit, keine Rechtsstaatlichkeit, keine Gleichheit vor dem Gesetz, keine Gleichheit der Geschlechter geben. Genau genommen: keinen sozialen oder wissenschaftlichen Fortschritt.
Unglücklicherweise denkt eine steigende Anzahl Menschen in unseren westlichen Gesellschaften – und insbesondere unseren Regierungen, in unseren Universitäten bei der Presse und unter Kirchenführern – dass die Redefreiheit zur Last geworden ist. Dass es ein Affront ist, für die Art Gesellschaft, die vernünftig ist und sich wohl verhält und die sie vorziehen. Sie denken, dass die Redefreiheit in unseren freien und demokratischen Verfassungen existiert und festgeschrieben ist, damit die Menschen nette Dinge zueinander sagen. Insbesondere sollen Menschen nicht die sogenannten ethnischen Minderheiten kritisieren, bei denen man ausnahmslos muslimische Minderheiten meint.
Nach Ansicht unserer regierenden Elite sollte jede Art der Kritik am Islam oder an der ungehinderten Immigration oder an dem steigenden Trend unserer westlichen Länder hin zu Parallelgesellschaften, als Rassismus betrachtet werden.
Nicht nur, dass Dissidenten nach allen Regeln der Kunst beschimpft und von höflicher Gesellschaft ausgeschlossen werden. Auch ihre Karrieren werden ruiniert. Sie werden aus ihren Jobs entlassen. Sie erhalten Drohungen. Sie werden zusammengeschlagen und manchmal auch getötet.
Jeder, der denkt, dass politischer Mord nur in die faschistische oder die kommunistische Vergangenheit passt, sollte einmal über das Schicksal der beiden tapferen Holländer Pim Fortuyn und Theo van Gogh nachdenken, die von politischen Fanatikern abgestochen wurden.
Und sie sollten sich in Erinnerung rufen was kürzlich dem dänischen Künstler Kurt Westergaard und seinem schwedischen Kollegen Lars Vilks passiert ist. Glücklicherweise leben sie noch, aber sie müssen von Leibwächtern der Polizei bewacht werden.
Aber welches Verbrechen haben Kurt Westergaard und Lars Vilks denn begangen? Sie haben irgendwelche Zeichnungen angefertigt!
Denken Sie mal darüber nach! Was glauben Sie was vor vierzig Jahren passiert wäre, wenn irgendeine wagemutige Seele behauptet hätte, dass die Verpflanzung des Islams in den Westen zu solch einer Staatsangelegenheit werden könnte? Die Menschen hätten gesagt, er wäre reif für die Irrenanstalt. Und wenn es ein Politiker gewesen wäre, dann wäre seine Karriere schnell zu Ende gewesen. Genau das ist dem britischen konservativen Abgeordneten Enoch Powell passiert, als er vor den Konsequenzen der Massenimmigration gewarnt hat.
Und heute – da es für alle klar ist, wenn wir nicht die Augen verschließen – dass der orthodoxe Islam mit der Redefreiheit unvereinbar ist, werden neue Methoden bemüht, um jeden zum Schweigen zu bringen, der nicht spurt.
Wir sind an einen Punkt gekommen, an dem diejenigen, die die offizielle Staatsideologie des Multikulturalismus und des kulturellen und moralischen Relativismus vertreten, bei öffentlichen Diskussionen nicht mehr länger ihre Positionen aufrecht erhalten können. Ihnen sind die rationalen Argumente ausgegangen, denn mehr und mehr Deutsche, Holländer, Dänen, Briten, Italiener usw. stellen auf einmal fest, dass alle Kulturen eben nicht gleich sind – und dass einige Religionen und politische Ideologien besser sind als andere.
Also mobilisieren sie den Justizapparat um Dissidenten anzuklagen und zu bestrafen für etwas, dass sie „Hassrede“ nennen.
Das ist der Grund, warum wir Prozesse wie die gegen meine Freunde Geert Wilders in Holland und Elisabeth Sabaditsch-Wolff in Österreich und gegen mich selbst in Dänemark beobachten können.
Geert, Elisabeth und ich haben niemanden bedroht. Wir haben niemals zu Gewalt aufgerufen gegen jemanden. Wir sind weder antisemitisch noch rassistisch.
Wir haben einfach auf unser Recht bestanden, eine totalitäre Ideologie zu kritisieren, die damit droht, alles auszulöschen, was Europa und der Westen im Laufe der vergangenen 350 Jahre erreicht haben.
Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Redefreiheit keine Einrichtung ist, die erschaffen wurde, damit die Menschen sich nett miteinander unterhalten. Ganz im Gegenteil. Die Meinungsfreiheit existiert um jene zu schützen, die Standpunkte laut vertreten, die die Menschen verabscheuen. Aussagen, die schockierend sind, empörend, von denen man noch nie etwas gehört hat und die – ja – reine Blasphemie sind.
Immer wenn ich die Chance dazu habe, nehme ich mir die Freiheit das leicht umzuformulieren, was der unvergleichliche englische Autor George Orwell einst sagte:
Die Redefreiheit ist das Recht den Menschen zu sagen was sie nicht hören wollen.
Wenn Sie eine Definition suchen für Meinungsfreiheit, die man sich leicht merken kann, dann haben Sie sie hier gefunden!
Jeder, der sich die Mühe macht, die Geschichte der westlichen Gesellschaften zu studieren, wird feststellen , dass jeder neue Gedanke, jede neuartige wissenschaftliche Hypothese oder Einsicht, jede neue Idee, die unsere westliche Zivilisation vorwärts gebracht hat, stets als ungeheuerlich, böse, im Gegensatz zu gesundem Menschenverstand und moralischer Integrität stehend, wenn nicht sogar ausgesprochen blasphemisch verurteilt wurde.
Wissenschaftlicher Fortschritt und Fortschritte im menschlichen Miteinander können außerhalb eines Klimas der Redefreiheit nicht stattfinden. Das bedeutet, dass die Menschen ein unbegrenztes Recht haben müssen, jede verrückte Idee zu verfolgen, die ihnen gerade einfällt. Es muss ihnen gestattet sein zu beleidigen, lächerlich zu machen und blasphemisch zu sein.
Es ist das Charakteristikum eines jeden bekannten totalitären Systems – in der modernen Welt hauptsächlich Variationen des Faschismus, Kommunismus und Islams – dass es seinem Volk nicht gestattet Fehler zu machen, oder von einer “Wahrheit” abzuweichen, von der es denkt, dass sie gottgegeben sei.
Auch die Pioniere der europäischen wissenschaftlichen Revolution wurden teilweise verfolgt. Im Jahr 1616 – 73 Jahre nach seinem Tode – verurteilte die katholische Kirche das heliozentrische Weltbild des Kopernikus als häretisch. Im Jahr 1633 zerstörten sie buchstäblich die mediterrane Wissenschaft indem sie Galileo zwangen, seine Behauptung die Erde drehe sich um die Sonne, zurückzunehmen. Nicht, dass es in der realen Welt irgendeinen Unterschied gemacht hätte – außer dass die katholische Kirche dadurch ernsthafte Wissenschaftler aus Italien und den Mittelmeerländern verjagte und dadurch die wissenschaftliche und bald darauf auch die wirtschaftliche, politische Führung den Ländern im Norden und Westen Europas übergab.
Was Europa – und später die europäischen Gesellschaften in Übersee – von der islamischen Welt unterscheidet ist die Tatsache, dass religiöse Orthodoxie und religiöse Dummheit den Ansturm der Gedanken- und Meinungsfreiheit nicht überleben konnten.
Lassen Sie mich betonen, dass diese gesamte Entwicklung nicht hätte stattfinden können ohne Kritiker, die auf ihr Recht der Redefreiheit bestanden haben und genauer noch, ohne die hart erkämpfte Freiheit, Religionen kritisieren zu dürfen, einschließlich des Rechts Meinungen zu äußern, die jemand als Blasphemie empfinden könnte. Wir sollten uns daran erinnern, dass jeder wichtige Schritt des sozialen Fortschritts – die Abschaffung des königlichen Absolutismus und die Privilegien des Adels und der religiösen Hierarchie, die Befreiung der Bauern, das Stimmrecht für Arbeiter, die Gleichstellung der Frau, die Abschaffung von Sklaverei und Apartheid, das Verbot Diener und Kinder zu schlagen usw. – ausnahmslos immer von Reaktionären und heiligen Männern bekämpft wurde als Gefährdung der gottgegebenen Ordnung! Es gibt also keinen Fortschritt in einer menschlichen Gesellschaft, ohne einen unentwegten Kampf gegen genau dieses Konzept der Blasphemie.
Vor ein paar Tagen, auf einer Kirchenversammlung – dem so genannten Kirchentag – in Dresden, wiederholte der deutsche Bundespräsident Christian Wulff seine frühere Aussage, dass der Islam Teil Deutschlands sei und andere Teilnehmer bei dieser Konferenz sagten, man solle mehr tun, um den Muslimen in Deutschland das Gefühl zu geben, willkommen zu sein.
Bundespräsident Wulff hätte sein christliches Publikum darüber aufklären sollen, dass wenn der Islam ein Teil von Deutschland wäre, die Meinungsfreiheit kein Teil Deutschlands sein kann. Wenn eine politische Ideologie so wie der Islam, nach dem jede Kritik am Propheten oder am Koran selbst mit dem Tode bestraft wird, ein Teil Deutschlands ist, dann wird die Redefreiheit ganz offensichtlich keinen Platz mehr haben in diesem schönen neuen Land.
Ihr Präsident hätte sagen können, dass Muslime ein Teil Deutschlands werden können, aber nur dann, wenn sie sich selbst von dieser kranken politischen Ideologie distanzieren, die jede Gesellschaft verkrüppelt hat, in der sie in den vergangegen 1400 Jahren geherrscht hat.
Aber das hat er nicht gesagt.
Ich erwähne Präsident Wulffs Äußerung nicht, um die Schuld ihres Präsidenten oder Deutschlands herauszuheben. Ich erwähne es, weil ich sicher bin, dass sie alle bemerkt haben, was Ihr Präsident gesagt hat und Sie sich gewundert haben, was er damit sagen möchte.
Wir hören diese Ansicht immer wieder von Regierungen, Politikern und Kirchenführern in der gesamten westlichen Welt. Sie sagen, wir müssten dem Islam Platz schaffen in Europa, sie sagen der Islam sei eine Bereicherung für unsere Kultur.
Seltsamerweise hören wir nie, dass muslimische Führer, weder im Westen noch in den islamischen Ländern sagen, dass man mehr tun müsste für die Christen und Juden und die Menschen anderer Religionsgemeinschaften oder ohne Konfession, damit sie sich mehr willkommen fühlen in der muslimischen Welt.
Wir hören niemals, dass Regierungen oder religiöse oder politische Führungspersönlichkeiten im Haus des Dar-al-Islam (Haus des Islams) fordern, dass Nicht-Muslime das Recht haben sollten, sich ohne Furcht zu versammeln, dass sie das Recht haben sollten, Kirchen oder Synagogen zu bauen. Dass es ihnen gestattet sein soll, ihren religiösen Glauben frei zu äußern, ohne Furcht vor körperlichen Attacken oder Diskriminierung. Mit anderen Worten, dass sie Religions- und Redefreiheit genießen sollten.
Stattdessen hören wir von endlosen und ganz oft grausamen und gewalttätigen Hetzjagden auf Nicht-Muslime in der gesamten islamischen Welt. In Algerien, Ägypten, Saudi-Arabien, Pakistan. Von Indonesien im Osten, bis nach Nigeria im Westen.
Bald werden die letzten Christen aus dem Irak vertrieben sein. Das wird passieren, nachdem unsere Truppen das Land befreit haben. Was für eine Befreiung! In Ägypten – das eine demokratische Revolution gehabt haben sollte – hängen 8-19 Prozent der Bevölkerung noch der alten ägyptischen christlichen Religion an, und werden dafür getötet, christliche Mädchen werden immer weiter entführt und mit Zwang zur Konversion zum Islam gezwungen und dann mit Gewalt an einen muslimischen Mann verheiratet, und ihre Familien sehen sie nie wieder.
Ich denke Ihr Präsident und die anderen westlichen Führer hätten darüber nachdenken sollen, bevor sie solche Äußerungen machen, die dazu dienen, ihren Bürgen ein schlechtes Gewissen zu verursachen, denn im Großen und Ganzen sind die Muslime in den westlichen Gesellschaften schlecht integriert.
Wir leben in einer Zeit, in der die Redefreiheit unter dem heftigstem Beschuss liegt, den wir seit der Nazizeit erfahren haben, die damals vor zwei Generationen versuchten, allen ihre absolutistische Regierung aufzuzwingen.
In einer Zeit, in der wir unsere Ansichten und Informationen über die wahren Bedrohungen unserer Zivilisation und unseres Lebensstils austauschen können, sind westliche Länder und internationale Organisationen eilig damit beschäftigt, den freien Diskurs zu unterbinden. Hassrede- und Blasphemiegesetze werden abgeklopft oder neu eingeführt, als Mittel der Regulierung und Disziplinierung dessen, was gesagt werden darf.
Ich finde, dass das was politisch korrekt ist, vom Wahlvolk festgelegt werden sollte, wenn es die Möglichkeit erhält, allen Argumenten und jedem relevanten Stück Information zuzuhören.
Aber wir sind gerade im Begriff das Gegenteil zu tun. Zuerst sagen uns unsere Regierungen was politisch korrekt ist – und dann entscheiden sie was man sagen darf, ohne Furcht vor Ächtung oder Strafverfolgung haben zu müssen.
Es ist an der Zeit, dass wir zu den Wurzeln unserer jüdisch-christlichen Zivilisation zurückkehren und zu den Auffassungen der Gründerväter der Redefreiheit.
Lassen Sie mich aus einer Streitschrift zitieren, die von dem Engländer John Milton im Jahr 1644 veröffentlicht wurde. Die Sprache mag ein wenig altmodisch sein, aber die Gedanken sind so frisch und so relevant wie zu der Zeit als sie das erste Mal verfasst wurden:
Wenn es eine große Sehnsucht gibt zu lernen, dann wird es auf Grund dieser Notwendigkeit viele Diskussionen, viel Geschriebenes und viele Meinungen geben: Die Meinung guter Menschen ist nichts anderes als Wissen im Werden.
Lasst die Wahrheit und das Falsche ringen; wer hat jemals in einer freien und offenen Gesellschaft die Verdrehung der Wahrheit zum Schlimmeren kennengelernt?
[Wahrheit] benötigt keine Politik, weder Listen noch Genehmigungen um sie siegreich zu machen.
Milton fährt fort:
Wenn wir darüber nachdenken das Drucken zu regulieren, um dadurch das Verhalten recht zu machen, dann müssen wir alle Freizeit und Kurzweil regulieren, alles was dem Menschen Freude bereitet. Es darf keine Musik mehr gehört werden, kein Lied komponiert oder gesungen werden, als solche die schwermütig und dorisch sind. Man muss die Tänzer genehmigen, damit keine Geste, keine Bewegung oder Haltung unserer Jugend beigebracht werden kann, sondern nur was durch ihre Erlaubnis ehrenvoll scheint.
Das sagte John Milton im Jahr 1644, zur Zeit der Englischen Revolution.
Wie ironisch, wie traurig, wie verachtenswert, dass wir 367 Jahre später wieder die Notwendigkeit diskutieren, Meinungen zu genehmigen, Verhalten zu regulieren und zu rechtfertigen und es uns tatsächlich wieder aufzuerlegen „dieses eiserne Joch äußerlicher Konformität“ – um noch einmal Milton zu zitieren.
Denn das ist genau das was wir tun, wenn wir Gesetze gegen “Hassrede” und “Blasphemie” einführen, wenn der Staat bestimmte Meinungen ausgrenzt und die Menschen, die sie äußern, ins Gefängnis wirft.
Wo endet all dies? Milton wies darauf hin, dass es niemals enden wird.
Als nächstes werden sie das Internet regulieren, sie werden Emails nach falschen Meinungen absuchen.
Sie werden in die Privatsphäre eindringen und abhören was Menschen in ihren Heimen oder auf ihren Arbeitsstätten sagen.
Denn täuschen sie sich nicht. Wenn man reguliert was in der Öffentlichkeit gesagt wird, dann wird man den offenen Meinungsaustausch in den Untergrund treiben. Also wird das logische Ergebnis ein Polizeistaat sein mit Millionen schnüffelnder Stasi-Informanten.
Solche Fälle haben wir in Europa schon erleben müssen.
Es ist höchste Zeit, dass die Menschen dies aufhalten. Eine Gesellschaft, die die freie Rede reguliert, ist eine Gesellschaft, die nicht dazu in der Lage ist, ihre Probleme zu lösen – ganz zu schweigen davon, sich mit ihr zu identifizieren.
Und solch eine Gesellschaft ist dem Untergang geweiht.
Dies ist nicht die Welt, die wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen wollen.
Wir müssen die Regeln für die freie Rede und die “politische Korrektheit” abschaffen.
Wir müssen alle “Hassrede- und Blasphemiegesetze” abschaffen.
Wir Mitglieder der Internationalen Gesellschaft für Pressefreiheit widmen all unsere Bemühungen und Mittel dem Ziel, dies zu erreichen.”



*Es entstehen Kosten i.H.v. 5 Euro zzgl. der SMS Transportkosten. Davon gehen 4,83 Euro an DIE FREIHEIT.
Laut Mitteilung der Bundesregierung sieht das
Auch das
Sehr gute Rede!
Hier die Videos dazu:
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=7PzypVFQCiI
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=xrQoOuwQ9xU
Großartig !! Danke danke,
Ich stimme dem voll zu.
Hartmut Kraatz
Alle die hier leben wollen, müssen sich von einer “kranken politischen Ideologie distanzieren, die jede Gesellschaft verkrüppelt hat, in der sie in den vergangegen 1400 Jahren geherrscht hat”
Wie kann ein Deutscher mit mittelmäßigem Geschichtswissen vergessen, dass die “jüdisch-christlichen Zivilisation” es war, die in nur 400 Jahren geschafft hat, 3 Kontinente zu kolonialisieren, seine Kultur mit Zwang und Gewalt durchzusetzen und die native Bevölkerung z.B. in Südamerika durch die Überarbeitung in Arbeitslagern nahezu zu eliminieren? Die “Barbarei-Zivilisation-Dichtomie” funktioniert auch nur in den Märchen politischer Ideologien.
Auch muss man Gewalttaten mitsamt seiner Hintergründe beleuchten. Noch heute sind Homosexuelle im christlichen(!) Südamerika Opfer “Korrigierender Vergewaltigung” – schließen wir daraus, dass das Christentum nicht zur Gleichberechtigung geeignet ist? Freie Meinungsäußerung muss nicht bedeuten, Fakten zu verdrehen und nicht klar zu differenzieren, wo religiöse, wo gesellschaftliche, psychologische, wirtschaftliche oder Auslöser sozialer Herkunft eine Rolle spielen und wie diese Faktoren miteinander agieren.
Was “Pheli” vielleicht nie gesagt wurde, daß Jenes was er über die “jüdisch-christlichen Zivilisation” zu berichten weis, zum koranisch-haiditischen Standart-Repertoir der Islam-Ideologie zählt.
Seit 1400 Jahren und für immer fort. Einzig die militärische Überlegenheit westlicher Staaten, hat den in den islamischen Schriften für die Ewigkeit festgelegten Eroberungs- und Unterwerfungsauftrag, letzlich Einhalt gebieten können.
Bezüglich Verfolgung Homosexueller haben Sie zudem oben eine bedauerlichen Vergleich setzten wollen (“christliches Südamerika verfolgt Homosexuelle”), der sich nicht aufgeht mit der islamisch garantierten Verfolgung und von Homosexuellen, welche und in praktisch allen islamischen Ländern mit Gefängnis, Folter und/oder Todesstrafe bedroht sind.
Wenn Ihnen an Gewaltfreiheit und an einem sozial verträglichem Miteinander der Menschen, der Kulturen und von Staaten gelegen ist:
wie blos kann Ihnen dabei entgangen sein, daß all dieses inzwischen in katastrophaler Weise (selbst im Inland schon) durch den Islam hochgradig gefährdet ist ?
Der Islam ist eine auf unfassbare Rohheit und Gewalt beruhende Unterwerfungs-Ideologie.
Eine Ideologie des Krieges gegen jeden, der sich dem Islam nicht beugt.
Entsprechend nicht verwunderlich, auf niedriger Ebene, die hoch-agressive Renitenz von Islamgängern gegen unsere Werte, Polizei, Lehrer, Frauen ….
Und auf hoher Ebene, die verschlagene Rethorik von Islam-Vertretern, die säuselnde Worte der Toleranz des Islams flüstern, während sie niemals so konkret werden, die angebliche Toleranz auch durch Taten zu bezeugen.
Wer dem Islam angehört, darf sich “Ungläubigen” in keiner Weise unterwerfen. Denn dies wäre Verrat am Islam.
Die Folgen sind die wie oben beschrieben:
hoch-agressive Renitenz, rethorische Laviererei, dem Gastland jeden denkbaren Schaden zuzufügen, Verachtung der Bevölkerung des Gastlandes, Negierung des Rechte- und Wertesystems des Gastlandes,
Parallel-Gesellschaft, abhaken von jedem Tag mit dem sich demoskopisch das Blatt weiter zu Gunsten islamischen Einflusses wendet um der pre-zivilisatorischen Barbarei des Islams, mit der Barbarei der Sharia dann, der Gottes-Staat nach islamischem Vorbild, vollendet wird.
Hier noch Video für Sie:
http://sosheimat.wordpress.com/2011/06/12/die-islamisierung-moskaus/
Und etwas geschichtlichen Hintergrund wer zuerst da war, die Henne oder das Ei:
http://www.wcurrlin.de/links/basiswissen/gz-eigenmaterial/kreuzzuege/datenueberblick_kreuzzuege.htm
Politik und Religion neben Christentum und Islam
Der Buddhismus hat die fanatische Inquisition des 13. Jahrhunderts vielleicht nur deshalb überlebt, weil er sich dem geografischen Einzugsgebiet der damaligen katholischen Kirche entzog.
Ob der Buddhismus auch einen fanatischen Islam des 21. Jahrhunderts überlebt, werden die zukünftigen Ereignisse nach der Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamiyan zeigen.
Hintergrundinformation:
Inquisition (Wikipedia)
Buddha-Statuen von Bamiyan (Wikipedia)
Ich entschuldige mich für die Rechtschreibfehler, bitte dieses hier posten!
“Alle die hier leben wollen, müssen sich von einer “kranken politischen Ideologie distanzieren, die jede Gesellschaft verkrüppelt hat, in der sie in den vergangegen 1400 Jahren geherrscht hat” (Lars Heedegard)
Wie kann ein Europäer mit mittelmäßigem Geschichtswissen vergessen, dass die “jüdisch-christliche Zivilisation” es war, die in nur 400 Jahren geschafft hat, 3 Kontinente zu kolonialisieren, ihre Kultur mit Zwang und Gewalt durchzusetzen und die native Bevölkerung z.B. in Südamerika durch die Überarbeitung in Arbeitslagern nahezu zu eliminieren? Die “Barbarei-Zivilisation-Dichotomie” funktioniert auch nur in den Märchen politischer Ideologien.
Auch muss man Gewalttaten mitsamt seiner Hintergründe beleuchten. Noch heute sind Homosexuelle im christlichen (!) Südamerika Opfer “Korrigierender Vergewaltigung” – schließen wir daraus, dass das Christentum nicht zur Gleichberechtigung geeignet ist? Freie Meinungsäußerung muss nicht bedeuten, Fakten zu verdrehen und nicht klar zu differenzieren, wo religiöse, wo gesellschaftliche, psychologische, wirtschaftliche oder Faktoren sozialer Herkunft eine Rolle spielen und wie diese miteinander agieren.
Ich hatte das große Glück Lars Hedegard auf der Gründungsveranstaltung des Landesverbandes Schleswig-Holstein kennen zu lernen. Seine Rede zur Meinungsfreiheit war großartig.
Insbesondere gefiel mir die Erwähnung unseres Bundespräsidenten Christian Wulff.
Wie kann ein deutscher Bundespräsident im Namen aller Deutschen sagen, der Islam gehöre zu Deutschland ????
Würden die Christen wirklich nach den Regeln ihres Religionsstifters Jesus leben, die Erde wäre ein Paradies.
Da unsere mohammedanischen Weltmitbürger nach den Regeln ihres Religions- und Staatsstifters Mohammed leben müssen, wird es nach dem Sieg des Islams auf Erden die Hölle sein – und da sollen ja nach Mohammeds Willen auch alle Nichtmohammedaner landen.
Es stimmt, dass Europa vor 500 Jahren angefangen hat zu expandieren, mit Gewalt und Brutalität.
Ich will eigentlich nicht gegenseitig aufrechnen, aber in Erinnerung rufen:
Der Islam hat sich mit Gewalt und bösartiger Brutalität ausgebreitet und dabei etwa 270 Millionen Menschen vernichtet. Die gesamte afrikanische Kultur in seiner Vielfalt wurde durch den Islam zerstört, die Völker durch Sklavenhandel dezimiert und immer wieder in ihrer Entwicklung zurückgedrängt. Das war und ist auch heute noch so, egal, in welchem Land der Islam herrscht (und sich nicht durch Geld Wissenschaft kaufen kann – Gülen hat das erkannt und will ausgebildete Mohammedaner heranziehen, nach dem Koran wohlerzogen!!)
Die Kolonialzeit der Europäer ist vergleichsweise kurz gewesen (natürlich war das gegen die Menschlichkeit – auch vor allem gegen christliche Grundsätze!!)
Der Islam ist kulturvernichtend, wo auch immer er hinkommt. Er läßt nur seine Ideologie gelten, gleich welcher islamischen Konfession er angehört. Ziel ist und bleibt die Eroberung der Welt, dabei ist es gleichgültig, dass sie sich anschließend im Kampf um den ,,wahren” Islam vermutlich anschließend gegenseitig die Schädel einschlagen werden). Wer sich das bieten lässt, der verdient es nicht anders. Der Hinweis auf christliches Versagen ist für einen Agnostiker wie mich völlig belanglos. Wir leben hier und jetzt – und wer Kinder hat, der muss für die Zukunft sorgen (Frau Roth und Frau Merkel brauchen das nicht, ihre Sichtweise ist entsprechend). Wer hier und jetzt mit offenen Augen und wachem Verstand den Islam betrachtet und ihm in irgendeiner Form eine Plattform bietet, tötet die Zukunft seines Staates, seines Landes, der Freiheit und der Demokratie.
>“Was ist der Unterschied zwischen einem Atheisten und einem Agnostiker? Ein Agnostiker ist ein Atheist, der Angst davor hat, dass Gott stinksauer sein wird, wenn er unrecht hat.”
nichts für ungut! sonst stimme ich dir zu.
Danke an Europe News für diese brillante und superschnelle Übersetzung (auch für den Untertitel auf Youtube). Das spart uns (dem Vorstand) eine Menge an Übersetzungsarbeit nachdem der Videoupload recht zeitaufwendig war. Das Video wird überall in Europa weiter verbreitet – gut so.
Hört genau hin alte Volksparteien in Deutschland und Europa: DIE FREHEIT und alle die in neuen Wegen denken sind nicht mehr aufzuhalten.
DIE FREIHEIT !!! (elender Tippfehler)
Warum wurde mein Kommentar gelöscht? Ich lasse diesmal die (eigentlich sehr sachliche) Kritik an der “FREIHEIT” heraus. Mal sehen, ob mein Kommentar dann von den Zensoren akzeptiert wird.
Die Erkenntnis, dass es einen politischen Islam gibt, der nicht verglichen werden dürfe mit dem heutigen, privatisierten Christentum, oder privaten Islam, ist eine gute. Statt dessen müsste der politische(!) Islam vielleicht mit der Ideologie des Sekularismus gleichgesetzt werden, wie es Talal Asad in seinem interessanten Werk “Formation Of The Secular” tut.
Dabei wird sich ergeben, dass Gewalt und Zwang historisch und gegenwärtig auf beiden Seiten vorhanden sind, wenn nicht in gleichen Formen. Von der heutigen Zeit kann man sagen, dass der wirtschaftliche “Kolonialismus” des “Westens”, der mit dem Sekularismus einhergeht, eindeutig sichtbarer ist – vor allem an seinen negativen Folgen: Landvertreibung, Privatisierung, Armut, wirtschaftlich motivierte Kriege und weltweite wirtschaftlich motivierte Krisen, geziehlte Abhängigmachung von der westlichen Wirtschaft, Zerstörung unabhängiger traditioneller Wirtschaftsformen in kleineren Kulturen, Finanzierung von Despoten z.B. in fast der ganzen arabischen Welt durch Europa und Amerika – während ich eine heutige gezielte Ausbreitung des politischen Islams nur aus Einzelaussagen mit zweifelhaften Quellen kenne..
Ich wundere mich immer noch darüber, dass die Hälfte meiner Kommentare nicht gepostet wird. Freie Meinungsäußerung sollte gerade unter so einem Artikel möglich sein…. Sie können mir an meine Emailadresse gerne die Zensurcodes schicken, ich werde dann versuchen, mich danach zu richten.
In vielen Staaten gilt die Sharia nur für Muslime – nicht Muslime werden NICHT nach der Sharia beurteilt. Ein Christ muss sich in z.B. Marokko nicht an den Ramadan halten, ect.
Viele Muslime sind fähig nach beiden Kulturen zu leben, ohne das widersprüchlich zu finden. Meine Freundin aus Afghanistan trägt in Deutschland kurze Kleider mit Ausschnitt und in Afghanistan (freiwillig) Kopftuch und lange Kleider. Auch ihr Mann empfindet das nicht als ungewöhnlich. Im Fachjargon wird das “double consciousness” genannt, ein Begriff geprägt von Dubois, wichtige Figur der afroamerikanischen Intellektuellen Bewegung. Es bedeutet, dass Kultur Vorstellungen und Handeln eines Menschen nicht determiniert. Menschen, die in verschiedenen Kulturen leben, können sich jeweils adaptieren – sie besitzen ein “Repertoire der Identitäten” (James Scott), das trotz Gegensätzlichkeiten harmonisiert.
weist du eigentlich was du da krampfhaft verteidigst? es ist schon richtig, daß ich mich bei kalten wetter warm anziehe, aber ich bin doch kein wendehals in meinen überzeugungen!
nichts auf der welt ist so intolerant wie der islam und nichts ist so demokratisch wie der westen,
auch wenn bei der entwicklung der demokratie das ende der fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. die ungeduld der menschen dieses landes die demokrkratie zu vervollkommnen und zu schützen, das ist der maßstab für eine gesellschaft die sich entwickelt! ich denke du lebst in diesem, unserem land, also versuch doch mal konstrucktiv einen beitrag zu leisten und nicht immer irgendetwas zu entschuldigen!
Dichotomien wie diese (Islam = intolerant / Westen=demokratisch) sind alt, flach, populistisch und vor allem gefährlich. Metaphorisch gesagt: Männer mit den großen Füßen lachen über Männer, von denen sie glauben, sie hätten so große Nasen, wie den einen, den sie gesehen haben.
Doch jeder versteht sein eigenes kulturelles System am besten, nicht selbstkritisch zu sein, heißt nötige Veränderung zu verhindern. Die Freiheit, die dem Individuum im “Westen” in seinem Privatleben gegeben wird, hat keine Auswirkung auf die Machtstrukturen, auf die der Bürger immer weniger Zugriff hat (wir haben inzwischen nicht mal mehr die Möglichkeit, einen Bahnhof zu verhindern). Das ist ein Grund warum wir diese privaten Freiheiten (noch) haben. Ein (politsches/religiöses) System, das seine Bevölkerung über eine Ideologie und Gewalt disziplinieren muss, übt logischerweise einen anderen Zwang aus, als ein Staat wie Deutschland, der Kontrolle und Disziplin längst auf andere Weise totalisiert hat. An Demokratie glauben nur Politker, Sozialkundelehrer und Hausfrauen. Man muss nicht Foucault kennen. Es reicht schon, Zeitung zu lesen, um zu verstehen, dass Macht von anderen Seiten als der staatlichen ausgeübt wird. Die Politik wird zudem immer häufiger zum Botschafter der “notwendigen” Maßnahmen, statt Akteur zu sein. Es gibt genug vor der eigenen Haustüre zu kehren, lieber Herr Dörk.
Der Rede des Dänen kann man nur zustimmen. Allerdings hat Europa keine “christlich-jüdischen” Wurzeln.
Den “frühen Europäern mit ihrer Naturreligion”, also in der Mehrzahl nordisch/germanische Stämme, wurde vor mehr als 1000 Jahren das Christentum aufgezwungen. Dabei wurden etliche Tausend Sachsen, die sich dagegen auflehnten, von unserm Großen Karl umgebracht.
Die sog. “jüdischen Wurzeln” hat es nie gegeben, auch im “Christentum der Römerzeit” nicht!
Man sollte sich nicht ständig – unberechtigterweise – dem Talmud, dem Koran oder anderen Religionen anbiedern. Dafür müßte unser Bundespräses und andere abgehobene Politiker, die das Volk ja garnicht
gewählt hat, mal von unseren Richtern, den Kirchenoberen und den Medien um eindeutige Stellungnahme gebeten werden. Wie kommmt es, daß diese Figuren nicht sehen, daß sie dazu beitragen, daß sich Deutschland (und Europa) dadurch abschafft?