Der Eurostier stand hoch gereckt,
Die Vorderhufe vorgestreckt,
Begattungsfreudig, fruchtbar stampfend
Und aus den roten Nüstern dampfend,
Im Geifermaul noch ein paar Kräuter,
Im Geiste schon den Griff ans Euter,
So stand das geile Euro-Tier
Und unter seinen Hufen … wir!
Ich sage “wir”, doch mein’ ich da
Wohl eher die Helvetia.
Sie diene hier der Poesie
Und wen es stört, vergesse nie:
Nur durch Personifikation
Kommt so ein Stier zur Erektion
Nun war der gute Stier kein g’scheiter,
Die Schweizer Landesmutter, meint’ er,
Die habe so was von ‘ner Kuh
Und das, nun, liess ihm keine Ruh,
Denn Kühe muss man erst beglücken
Zu beiderseitigem Entzücken,
Bevor man ungehindert dann
Das Muttertier auch … melken kann.
Es dachte wohl das Stiergetier:
“Die Schweizermilch, das ist mein Bier!”
und prompt vergass es zu bedenken:
So lässt Helvetia sich nicht lenken,
Denn geht es um die Inlandbutter
Dann wird rabiat die Landesmutter,
Gar trotzig senkt sie ihren Kopf
Und wehe dann dem armen Tropf
Der werbend durch die Wiese tanzt -
Schon hat sie ihm die Haut gestanzt.
Auch dieser Stier wähnt’ sich am Ziel,
War stolz auf sein Verführungsspiel,
Wies schon, mit herrischer Gebärde,
Frau Schweiz den Platz in seiner Herde
Und schwärmte gar vom Brüss’ler Stall,
(Doch Brüss’ler Stall kommt vor dem Fall.)
So war’s auch hier, denn uns’re Heldin
Verstand der trüben Werbung Sinn.
Sie sprach zum Stier:”Dein Anschlussplan
Ist ja der reinste Rinderwahn.
Die vielgepries’ne Mehrwertssteuer
Ist mir auch heuer nicht geheuer
Und was uns blüht an roten Zinsen
Geht mit der Kaufkraft in die Binsen.
Da Tiermehl Dir zu Kopf gestiegen,
So lern’ auch ohne Flügel fliegen!”
Und trat ihn, elegant und fein,
Zu seiner übergrossen Pein
Grad zwischen seine Bein’ hinein.
Der Stier sah viele gelbe Sterne
Auf blauem Grund, in weiter Ferne,
Er röchelte ein schwaches “Muh”,
Bedeckte sittsam sein Tabu
Und liess die Schweizer Kuh in Ruh.
Er war auch fortan nicht mehr brünftig
Denn dieser “Beitritt”, der war zünftig.
Und die Moral von der Geschicht:
Die kluge Kuh sperrt den Kanal
Und bleibt vorerst bilateral!
Diese Rede wurde im Rahmen des Berliner Treffens der Freiheitskämpfer am 3. September 2011 gehalten.




*Es entstehen Kosten i.H.v. 5 Euro zzgl. der SMS Transportkosten. Davon gehen 4,83 Euro an DIE FREIHEIT.
Laut Mitteilung der Bundesregierung sieht das
Auch das
Wundervoll! :-D
Und weil wir schon mal bei Gedichten sind:
Hier ist mein “Politisches Glaubensbekenntnis”!
FREIHEITLICH ZU SEIN – WAS HEISST DAS?
Selbst zu wissen, wer man ist:
Stolzer Bürger, kein Faschist!
Menschen lieben und nicht hassen
Meinungsbildung frei zu lassen
Dass das Weltbild sich frei formt
Ist das Denken denn genormt:
“Links” ist gut und “rechts” verdorben?
Ich hab´ stets dafür geworben
Dass ein lebenswerter Staat
Auch noch Wertmaßstäbe hat.
Konservieren, was uns gut scheint
Bald zu ändern, was fatal
Den zu achten, der es gut meint
Auch wenn sein Ziel klingt banal.
Wertbegriffe, Traditionen
Offenheit für Mensch und Geist
Sind wir grad´ doch erst genesen
Von dem was “Faschismus” heißt.
Dachau, Bautzen, Sachsenhausen
Rechts UND links – da steht der Feind
Weil nicht demokratisch
Draussen.
Auch, wenn er gewendet scheint!
Reinhard Rupsch, 1994*
*) ich finde, dass das nach 17 Jahren immer noch Bestand hat!
Wieder mal ein typisches Freysinger-Opus – herrlich! Sollte man mal sammeln und später als Buch herausbringen.
In diesem poetischen Meisterwerk stellt Oskar Freysinger mit inhaltlicher und sprachlicher Brillanz dar, zu welchem bürokratischen und plump ökonmistischen Monstrum die Idee von Europa verkommen ist, weil sie totalitären Eurokraten in die Hände gefallen ist. Solche Perversion ist nicht neu, auch in der Spätantike, im Mittelalter und im 20. Jahrhundert ist Europa von Totalitaristen besessen gewesen. Die Schweiz hat sich schon 1291 und Frankreich 1789 zur Demokratie zurück befreien können. Deutschland tut sich damit immer noch schwer.
Der Förderung der Freiheit, besonders der deutschen, möge die Erinnerung an den ursprünglichen Mythos vom europäischen Stier einen Impuls geben: Dieser Stier ist eine Inkarnation des Zeus, der einer jungen Frau zur Flucht aus der orientalischen Tyrannei verhilft. Flucht aus Tyrannei ist der eigentliche europäische Grundgedanke, so wie Flucht aus der ägyptischen Knechtschaft ein hebräischer Grundgedanke ist.
Die Initative zur Eidgenossenschaft, die Abschüttelung der spanischen Diktatur seitens der Niederlande wie auch die Unabhängigkeitserklärung der USA und die bürgerlichen Revolutionen ab 1789 dürfen als vom echten europäischen Stier inspiriert angesehen werden. Wer und was dieses göttliche Wesen, das als Idee zur Kultur des schönen ( = griech. “eu”) Anblicks (= “opt”; > “eu-r-opa”) geleitet, mit obrigkeitlichem vereinheitlichendem Ungeist, wie es ein Virus tut, umprogrammiert und verdorben hat, gilt es aufzudecken, damit eine Politik der Freiheit gelingen kann.
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Noch ein Gedicht:
Manchmal denke ich daran,
was ein Mensch so alles kann,
er kann sitzen, er kann stehen,
er kann sogar schon aufrecht gehen,
er hat Gehirn, er hat fünf Sinne,
doch dann, dann glaube ich, ich spinne,
wenn ich dann mal wieder checke,
was so auf der langen Strecke
meines Lebens mich bewegt…
und das sei hier abgelegt:
Wir sind hier auf dieser Welt,
und was vielen nicht gefällt,
das ist die bunte Vielfalt hier,
an Menschen und auch an Getier.
In diese Welt sind wir geboren,
und niemand wurde auserkoren,
mit Adebar nen Deal zu `schließen,
woher denn seine Gene fließen.
Das heißt, der Typ von nebenan
doch gar nichts dafür wirklich kann,
dass seine Eltern einst vor Jahren
nach Deutschland denn gefahren waren,
um hier zu leben und zu sterben,
ihm seine Wurzeln zu vererben,
die pflegt er nun, ist´s nicht normal?
Eins will er auf keinen Fall !
ER will nicht sein wie manche Leut,
seiner Zunft, ist nicht erfreut,
dass es dort auch Penner gibt,
Mörder, Diebe, wie´s beliebt.
Er weiß, dass das nicht rechtens ist
und dabei aber nicht vergisst.
dassMenschen nun mal Menschen sind,
viele sehend, viele blind,
manche, die ihm blind vertrauen,
die auf seinen Anstand bauen,
manche die ihn arg verachten,
die ihn einfach nur belachten,
ihn den blöden Muselmanen,,,,
“Soll der doch gehn mit fliehenden Fahnen,
dorthin zurück, woher er kam,
wir finden es doch sehr infam,
dass dieser Typ ne Deutsche freite,
seit 20 Jahr´n an seiner Seite
ist sie doch schon arg infiltriert,
sonst wär sie nicht so lang liiert
mit dem Kanacken aus nem Land,
das nur vom Hören uns bekannt,
der muss ein Islamist doch sein,
der passt in unser Schema rein.”
Der so Geprellte nimmt´s gelassen,
irgendwen müssen d i e hassen,
früher Juden, heute wir…
die Leute haben kein Gespür,
dass jeder Mensch ist was er ist.
ganz einfach: Individualist.
Drum geht umgehend er dahin,
denn anders macht es keinen Sinn.
von wo er herkommt, nun ratet mal,
logo, er geht nach Wuppertal.
Er ist ein Deutscher so wie wir,
ein anderer Glaube, doch wofür
steht denn sonst das Grundgesetz,
ach ja, deswegen diese Hetz,
man fühlt sich hilflos, jeder Mann,
so harmlos man ihn nennen kann,
den stopft man rasch in einen Sack,
weg mit dem gemeinen Pack.
Doch wohin? Man rasch vergißt,
dass mancher doch ein Deutscher ist
und manchem Deutschen sei geraten
durch die Vergangeheit zu waten,
ein Stammbaum sollte hilfreich sein,
die Demut kommt dann von allein,
denn das was durch die Lande zog,
vor vielen Zeiten sich bewog,
sich fortzupflanzen irgendwie
auch mit Teutonen, cést la vie.
So wird es sein in tausend Jahren,
dass Urdeutsche dann doch erfahren,
dass Ururopa Ali hieß….
und davor hat man jetzt schon Schiss.
Liebe Leute, eins ist klar,
Islam, der ist nicht wunderbar,
er steht für Leid, er steht für Grauen,
doch muss ich mich jetzt leider trauen,
zu sagen: Hier vor kurzer Zeit,
da geschah unendich Leid,
die Verantwortung, ihr Lieben,
haben wir längst abgeschrieben,
geschah es doch vor unserer Zeit,
vom Makel sind wir da befreit,
drum können wir wohl munter hetzen,
pauschalieren, eifrig schätzen,
wer ist hier der Islamist,
wer ist Jude, wer ist Christ?
Mir ist das relativ egal,
ich habe immerhin die Wahl,
wen ich mag oder auch nicht,
da bin ich nicht darauf erpicht,
nach dem Glauben ihn zu fragen,
ich will nur noch eins hier sagen:
Für mich ist ein Mensch nur dann genehm,
wenn er human ist, außerdem
muss man ja nicht alle lieben,
aber in eine Ecke schieben,
das ist das was ich nicht mag,
doch das, das les´ich jeden Tag
hier und anderswo, das ist
eigentlich ein großer Mist,
kleinkariert und doch weltweit
wie ein Spuk aus anderer Zeit.
Sie müssen einen Schuldigen finden,
der überdeckt dann ihre Sünden.
Diese Leute tun mir leid,
doch sie machen sich schon breit
im Internet und in Klein-Klein,
ich denke mir: Muss das denn sein?
Wir sollten lernen, was ist echt,
was ist human, was ist gerecht?
Gibt es solch eine Partei,
dann bin ich sofort dabei.
Hier find´ich sie leider nicht,
was aber nicht dagegen spricht,
mich hier doch auch mal einzubringen,
ich hoffe, das wird mir gelingen.
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